Abfindungskompass

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Für alle Beratungsleistungen von Abfindungskompass gelten ausschließlich die folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) in ihrer zum Zeitpunkt der Beauftragung gültigen Fassung.

Hinweis auf die AGB: Mit der Buchung bzw. Beauftragung einer Beratung erkennen Sie diese AGB an. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers gelten nur, wenn wir ihnen ausdrücklich schriftlich zugestimmt haben.

§ 1 Geltungsbereich

Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen der Strahlberger Consult GmbH, Hegenigstraße 65, 91056 Erlangen (nachfolgend „Abfindungskompass“) und den Auftraggebern (nachfolgend „Beratene“) über Informations- und Orientierungsberatungen.

§ 2 Leistungsgegenstand

Abfindungskompass erbringt allgemeine Informations- und Orientierungsleistungen zu Abfindung, Aufhebungsvertrag, Arbeitslosengeld, Kranken- und Rentenversicherung sowie Finanzplanung. Geschuldet ist eine Dienstleistung, kein bestimmter Erfolg.

Ausdrücklich nicht Gegenstand der Leistung sind Rechtsberatung (RDG), Steuerberatung (StBerG) und Anlageberatung. Es gelten ergänzend die Rechtlichen Hinweise.

§ 3 Vertragsschluss

Der Vertrag kommt durch Buchungsbestätigung von Abfindungskompass in Textform (z. B. per E-Mail) zustande.

§ 4 Mitwirkung der Beratenen

Die Beratenen stellen die für die Beratung erforderlichen Informationen und Unterlagen vollständig und zutreffend zur Verfügung. Für Folgen unvollständiger oder unzutreffender Angaben übernimmt Abfindungskompass keine Verantwortung.

§ 5 Vergütung und Zahlung

Die Vergütung beträgt 107,10 € inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer je angefangener Beratungseinheit von 45 Minuten (Nettobetrag 90,00 € zzgl. 19 % MwSt. in Höhe von 17,10 €). Bei einer Änderung des gesetzlichen Steuersatzes ändert sich der Bruttobetrag entsprechend. Die Anzahl der Einheiten wird bei der Beauftragung festgelegt; weitere Einheiten können nach Absprache hinzugebucht werden. Die Vergütung ist 14 Tage nach der Beratung bzw. 14 Tage nach Rechnungsstellung fällig – maßgeblich ist der frühere der beiden Zeitpunkte.

§ 6 Terminabsage

Termine können bis spätestens 3 Werktage (Montag bis Freitag, ausgenommen gesetzliche Feiertage in Bayern) vor dem vereinbarten Termin kostenfrei abgesagt oder verschoben werden. Bei einer späteren Absage werden 50 % des Honorars für den Termin berechnet. Bei einer Absage am Tag des Termins oder bei Nichterscheinen werden 100 % berechnet.

Den Beratenen bleibt der Nachweis vorbehalten, dass Abfindungskompass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist. Kann der Termin aus Gründen, die Abfindungskompass zu vertreten hat, nicht stattfinden, entstehen den Beratenen keine Kosten. Eine Absage ist in Textform (z. B. per E-Mail an kontakt@abfindungskompass.de) möglich; maßgeblich ist der Eingang.

§ 7 Haftung

Abfindungskompass haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. Für Entscheidungen, die die Beratenen auf Grundlage der Beratung treffen, wird keine Haftung übernommen.

§ 8 Stand der Beratung

Die Beratung beruht auf dem zum Beratungszeitpunkt bekannten Stand von Gesetzgebung, Rechtsprechung und Verwaltungspraxis. Gesetzliche Änderungen bleiben vorbehalten. Eine Pflicht zur nachträglichen Information über Rechtsänderungen besteht nicht.

§ 9 Vertraulichkeit und Datenschutz

Abfindungskompass behandelt alle im Rahmen der Beratung erhaltenen Informationen vertraulich. Personenbezogene Daten werden gemäß der Datenschutzerklärung verarbeitet.

§ 10 Widerrufsrecht für Verbraucher

Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Einzelheiten ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung.

Da die Beratung individuell auf die persönliche Situation der Beratenen zugeschnitten wird, erlischt das Widerrufsrecht vorzeitig, wenn (1) die Beratenen vor Beginn ausdrücklich zugestimmt haben, dass Abfindungskompass vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistung beginnt, und gleichzeitig ihre Kenntnis bestätigt haben, dass sie ihr Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung verlieren, und (2) Abfindungskompass die Dienstleistung vollständig erbracht hat (§ 356 Abs. 4 BGB). Abfindungskompass bestätigt Vertrag, Zustimmung und Kenntnisnahme in Textform.

§ 11 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Stand der AGB: 01.11.2026